28. Tag – Bay Hiking auf Magnatic Island

Wieder recht früh aufgestanden, gefrühstückt – zumindest den kleinen Rest vom Müsli, der noch da war – mit Wasser – kann man sich dran gewöhnen…

Dann wollte ich Waschen. Ein großer Teil meiner Klamotten ist schon wieder total durchgeschwitzt. Nach dem Frühstück gleich die Laundry inspiziert. 3 Trockner – bei 30 Grad im Schatten – und nur eine Waschmaschine 😦 und die war besetzt, aber schon recht am Ende des Programms. Also los und Klamotten geholt, prompt saß da schon einer und hat gewartet – scheiße, der schöne Tag, die Zeit rennt. Ab zur Rezeption Möglichkeiten checken. Yongala (Wrack-Tauchspot, der zu den besten 10 Tauchspots der Welt gezählt wird) ist auch von Magnatic möglich 🙂 Es gibt Horseriding, Snorkeling, Hiking, … und noch unendlich viele Sachen mehr zu tun 😉 Weiß nun Bescheid. Sag zur Rezeptionistin: „Have to thing about it“.                                                                                                                                                             Muss erst einmal planen…

Planen kann ich auch vor der Laundry 😉

Und ich bin in den Krieg gezogen, ich habe meine Stellung nicht aufgegeben nach einer gefühlten Ewigkeit und einer gnadenlosen Schlacht gehörte die Waschmaschine mir. Um mir herum überall Leichen, die Armeisen-Armee war nach kurzer Zeit schon im Anmarsch. Den Krieg gewonnen habe ich wohl nicht, aber in einem gnadenlosen Masacker habe ich unzählige „Horseflies“ abgeschlachtet und keine hat’s geschafft mich zu beißen. That means War 😉

So richtig zum Planen kommt man dann natürlich nicht…

Waschmaschine läuft. Stellung gewechselt. Vielleicht finde ich ja eine Horsefly freie Zone…

Nahe der Rezeption… gegrübelt, geplant…

Wäsche aufgehängt, gegrübelt, geplant…

Schnell war klar Magnetic Island ist ein Paradies und Bahnfahren ist scheiße – ich bleibe so lange wie möglich hier! 🙂

Einen kleinen Puffer brauche ich aber und da die Bahn am Samstag nicht von Townsville aus fährt, muss ich halt schon am Freitag los. Bin dann Samstag in Brisbane. Montag 20:45 Uhr geht der Flieger.

Plan steht, ab zur Rezeption. Hände über den Kopf. Kriese. Eins nach dem anderen. Also 2 Nächte verlängern, 2 Nächte Brisbane YHA, Schnorchel-Equipment ausleihen, Koala Sanctury mit Breakfast verlegen, Yongala buchen, Horseride reservieren… Die Rezeptionistin war am rotieren. Geschafft. Alles gebucht und bezahlt oder zumindest angezahlt.

Ab geht die Post. Wäsche müsste trocken sein. Noch nicht alles. Nur das trockene mitgenommen. Lycra getestet, ersten Wäscheschwung zusammen gelegt, Wanderrucksack gepackt. Sonnencreme. 2. Wäschefuhre eingesackt. Attacke. Schon 13 Uhr vorbei. Mittagshitze, na super! Scheiß egal. Sunblocker und los, mit Wanderstiefeln zum Strand.

IMG_8168

Hat sich gelohnt. Erster Strand (Balding Bay) gehörte mir ganz alleine – dachte ich zumindest, bis sich dann ein Nudist aus seinem Versteck getraut hat und zum Wasser geschlichen ist. Habe die Kamera dann lieber eingepack. Dann kamen auch schon die nächsten Wanderer aus dem Club der Wandervögel. Päarchen. Er wusste Bescheid. Ja, ist ein FKK-Strand. Muss los. Die wollen Baden 😉 Stock und Stein. Nach gefühlten 100 km und Berg- und Talfahrt der nächste Strand. Wieder nur ich. Diesmal keine versteckten Nudisten. Ich muss weiter. Teure Schnorchelausrüstung gemietet. Letzter Strand wird zum Schnorcheln empfohlen. Attacke. Größerer Strand mit Straßenanschluß 😦 und Boot-Verkehr… weiter… Asphaltierte Straße. Bergauf. Bergauf. Bergauf. 2 Herren der Schöpfung mit Geländewagen fragen mich, ob sie mich ein Stück mitnehmen sollen. Ich bin so verschwitzt, wäre mir echt unangenehm gewesen einzusteigen, außerdem wollte ich ja hiken – keine halben Sachen 🙂

Dann Horsefly-Angriff, so Männers muss weiter, sonst werde ich zerstochen…

Nächster Strand (Florence Bay) 200 Meter – hätte sich wirklich nicht gelohnt.

Wieder nur ich. Langweilig. Kenne ich mittlerweile schon. Weiter. Noch 2 Strände zum Schnorchel-Strand. Attacke.

Lookout schnorchelstrand:

Am schnorchelstrand den in London lebenden Spanier vom Vorabend aus dem YHA getroffen. Hat beim Schnorcheln einen kleinen Rochen gesehen. Lycra an. Ab ins Wasser. Sicht höchsten 1 Meter 😦 Nix los 😦 Taucherbrille beschlägt 😦 Alles scheiße! Extra noch Unterwassergehäuse mitgeschleppt. Nun gut. Die Angler haben auch schon böse geguckt. Raus aus dem Tümpel. abtrocknen.  Nägel schneiden, ja, das muss auch sein 😉 War ja keiner mehr da, außer die Angler und die waren mehr mit Saufen als mit Angeln beschäftigt – sehr sympathisch 😉

Uhr tickt. 18 Uhr Equiptment-Abgabe. Halbe Stunde noch. Müsste ich eigentlich schaffen, war ja der letzte Strand des Roundtrips. Beim „Fort“-Hike auf den Bus gewartet. 17:59 Uhr Bus ist pünktlich. 18 Uhr Abgabe schaffe ich aber nicht mehr – egal – chill ma 😉

Busfahrer Opa ist Umweg gefahren, um zwei Omis noch vor ihrer Haustür abzusetzen 😉 Geiler Typ!

Equipment abgegeben. Shop in Horseshoe Bay hat noch bis 18:30 Uhr auf, es war 18:10, ca. 10 Minuten Weg, ist zu schaffen 😉 Rucksack im Doorm ausgeleert. ab geht die Post. Der Schnack mit der Finnin im Dorm war nicht eingeplant. Hurry, hurry hurry. Oh, Abkürzung. Ausgang kenne ich noch nicht. Weg schon verpasst 😦 Ab durchs Gebüsch… Ahhhhh!!!

Spinnennetz in der Fresse. Herzinfarkt. Spinne baumelte zum Glück an einem Faden an meiner linken Hand. Kleiner Knirps, aber noch nie zuvor gesehener Shape:

Auf dem Weg zum Shop juckt es mich überall. Toast, 6 Eier, Müsli, Salami, Butter und Milch gekauft.

Nur spärliches Frühstück gehabt, Hunger wie’n Bär. Küche crowded. scheißegal, Hunger Toast mit Salami geht schnell. Dann 2. runde mit Spiegelei. Gasherd mittlerweile frei. Essen vor der Küche. Tisch ist extrem dreckig. Lass Teller stehen, will Lappen holen. No Go. Viech sitzt auf der lauer unterm Dach. Ok, setzte mich zur Deutschen. Spiegelei gerettet. Hunger gestillt. Kurz vor 21 Uhr. Durst. Pitcher Northern … Muss blocken… nun schon 20 vor Mitternacht. Bin platt. Muss morgen Früh den „Fort“-Hike noch mal machen, dort soll es Koalas in freier Wildbahn zu sehen geben! Ich will kuscheln…

Muss ins Bett!

Gute N8

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